“Schnitt│Grundriss│Ansicht Bauteilenkatalog “10 Konzeptioneller Entwicklungsprozess Stoffkreislauf und Weiterbauen “Klimastrategie" “Flexibilität" “Suffizienz"

”KoFabrik"

Entwicklung Badenerstrasse 571


Das Projekt entwickelt das gewerblich geprägte Ensemble an der Badenerstrasse 571 in Zürich als kooperative Produktionslandschaft weiter. Ausgangspunkt ist der Bestand aus den späten 1930er Jahren: Produktionshallen und Kopfbau in gutem Zustand, getragen von einer gewachsenen Nutzerstruktur. Beides bildet die räumliche und soziale Grundlage der Transformation.

Anstelle eines Ersatzneubaus erfolgt die Weiterentwicklung additiv. Über den Hallen entsteht eine entkoppelte Tischstruktur in Holzbauweise mit einem Raster von 7.5 × 10.5 Metern. Sie überspannt den Bestand, leitet ihre Lasten unabhängig in den Baugrund ab und nimmt darüber einen modularen, etappierbaren Holzbau auf. Die technische Erschliessung wird gebündelt aussen geführt und greift nicht in die bestehende Substanz ein.

Im Inneren gliedern Lichthallen die Struktur, bringen Tageslicht in die Tiefe und wirken als klimatische Pufferzonen. Werkstätten, Infrastruktur und Aufenthaltsbereiche werden gemeinschaftlich genutzt. Die Dachflächen werden zur produktiven Landschaft: begrünte Retentionsflächen, PV-Pergolen und Aufenthaltsorte verbinden Energieproduktion, Mikroklima und Biodiversität. Auf dem Kopfbau markiert ein leichter Leuchtturm mit Kantine und vertikalem Garten die Adresse der KoFabrik im Stadtraum.

Die Strategie folgt einer klaren Priorität: Erhalten vor Reduzieren vor Erzeugen. Gegenüber einem Neubau werden rund 3'400 Tonnen CO₂ vermieden. Netto Null wird so nicht über Kompensation, sondern als Ergebnis konsequenten Weiterbauens erreicht.



Status Wettbewerb 2026 Ort Zürich, CH Projektpartner RAPP Transsolar ZPF Ingenieure Amstein + Walthert BRYUM Kasburg Siemon Ingenieure Plan-K AG Grösse ca. 15’000 qm
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